Elektro Steinhausen

E-Check: Ablauf, Kosten & wann Pflicht

Was der E-Check prüft, wie er abläuft, was er kostet – und in welchen Fällen die Prüfung Ihrer Elektroanlage tatsächlich vorgeschrieben ist.

Aktualisiert am 25. Juli 2026

Der E-Check ist eine normgerechte Sicherheitsprüfung Ihrer Elektroanlage und -geräte durch eine Elektrofachkraft. Für private Haushalte ist er freiwillig, aber sinnvoll; für Vermieter, Arbeitgeber und Gewerbe ist die regelmäßige Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Anlagen (DGUV V3) faktisch verpflichtend. Die Kosten richten sich nach Größe der Anlage und Zahl der Geräte.

„Brauche ich einen E-Check – und was kostet das eigentlich?“ hören wir in Köln-Porz regelmäßig. Der E-Check klingt nach Bürokratie, ist aber im Kern eine Sicherheitsprüfung, die versteckte Mängel aufdeckt, bevor sie gefährlich werden. Dieser Ratgeber erklärt ehrlich, was geprüft wird, wie der Ablauf aussieht, welche Kosten realistisch sind und wann die Prüfung wirklich Pflicht ist.

Was der E-Check ist – und was er prüft

Der E-Check ist ein bundesweit einheitliches Prüfverfahren, mit dem eine Elektrofachkraft den sicheren Zustand Ihrer elektrischen Anlagen und Geräte nach den geltenden Normen (u. a. DIN VDE 0100 und 0105) kontrolliert. Geprüft werden zum Beispiel Zählerschrank und Sicherungen, Leitungen, Steckdosen und Schalter, der FI-Schutzschalter (RCD) sowie fest angeschlossene und ortsveränderliche Geräte.

Am Ende steht ein Prüfprotokoll, das den Zustand dokumentiert und festgestellte Mängel festhält. Dieses Protokoll dient als Nachweis – etwa gegenüber Versicherung, Vermieter oder im gewerblichen Bereich gegenüber der Berufsgenossenschaft.

So läuft der E-Check ab

1. Terminvereinbarung und kurze Bestandsaufnahme: Wir klären vorab, wie groß die Anlage ist und wie viele Geräte einbezogen werden – daraus ergibt sich der Zeitaufwand.

2. Sichtprüfung: Kontrolle von Zählerschrank, Leitungen, Steckdosen und Schaltern auf sichtbare Schäden, Überlastung oder unsachgemäße Eingriffe.

3. Messung und Erprobung: Mit Prüfgeräten werden Schutzleiter, Isolationswiderstand und die Funktion des FI-Schutzschalters gemessen. Dabei zeigen sich Mängel, die man von außen nicht sieht.

4. Protokoll und Prüfplakette: Sie erhalten das Prüfprotokoll; bei bestandener Prüfung wird häufig eine Plakette mit dem nächsten empfohlenen Prüftermin vergeben.

Was der E-Check kostet

Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil der Aufwand von der Größe der Anlage und der Zahl der zu prüfenden Geräte abhängt. Als grobe Orientierung liegt der E-Check für eine durchschnittliche Wohnung häufig im unteren dreistelligen Bereich; ein Einfamilienhaus mit mehr Stromkreisen und Geräten entsprechend darüber.

Für Gewerbe und Vermieter mit vielen ortsveränderlichen Geräten wird meist pro Gerät bzw. pro Zeitaufwand abgerechnet. Wir nennen Ihnen den zu erwartenden Rahmen vor der Prüfung, damit die Kosten planbar bleiben. Die genannten Spannen sind allgemeine Marktwerte, kein verbindliches Angebot.

Wann der E-Check Pflicht ist

Für selbstgenutztes Wohneigentum ist der E-Check freiwillig – aber sinnvoll, besonders bei älteren Anlagen, vor einem Kauf oder nach Umbauten. Manche Versicherer honorieren einen aktuellen Nachweis oder verlangen ihn im Schadenfall.

Für Vermieter gilt die Verkehrssicherungspflicht: Die Elektroanlage vermieteter Wohnungen muss in sicherem Zustand gehalten werden, was regelmäßige Prüfungen praktisch erforderlich macht.

Im gewerblichen Bereich ist die Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 vorgeschrieben – mit festen Prüffristen. Hier ist der E-Check kein „Kann“, sondern Teil des Arbeitsschutzes.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ein E-Check gemacht werden?

Für private Anlagen wird meist ein Intervall von etwa vier Jahren empfohlen. Im gewerblichen Bereich gelten die kürzeren, verbindlichen Prüffristen nach DGUV Vorschrift 3, die sich nach Art der Anlage und Nutzung richten.

Ist der E-Check für Mietwohnungen Pflicht?

Ein ausdrücklich vorgeschriebenes Intervall für Wohnungen gibt es nicht, aber Vermieter tragen die Verkehrssicherungspflicht für die Elektroanlage. Ein regelmäßiger E-Check ist der praktische Weg, diese Pflicht nachweisbar zu erfüllen.

Was passiert, wenn beim E-Check Mängel gefunden werden?

Die Mängel werden im Protokoll dokumentiert und wir besprechen mit Ihnen, was sicherheitsrelevant ist und behoben werden sollte. Kleinere Punkte lassen sich oft direkt im Rahmen unseres Kundendienstes beheben.

Führen Sie den E-Check in Köln-Porz und Umgebung durch?

Ja. Von unserem Standort in Köln-Porz aus prüfen wir Elektroanlagen im gesamten rechtsrheinischen Umland – darunter Rösrath, Troisdorf und Niederkassel – für private Haushalte, Vermieter und Gewerbe.

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