Elektro Steinhausen

Smart Home im Altbau nachrüsten

Wie Sie Licht, Rollläden und Heizung auch in einem Bestandsgebäude smart machen – ohne Wände aufzustemmen.

Aktualisiert am 13. Juli 2026

Smart Home lässt sich auch im Altbau nachrüsten – meist über funkbasierte Systeme, die ohne das Verlegen neuer Leitungen auskommen. So werden Licht, Rollläden und Heizung per App oder Sprache steuerbar, ohne dass Wände aufgestemmt werden müssen.

Viele denken, Smart Home sei nur beim Neubau möglich. Das stimmt nicht: Gerade im Altbau lässt sich mit funkbasierter Technik vieles unkompliziert nachrüsten. Dieser Ratgeber zeigt, was geht – und was sinnvoll ist.

Funk statt Kabel: der Schlüssel im Altbau

Im Neubau wird Smart Home meist kabelgebunden über KNX realisiert. Im bewohnten Altbau wäre das mit erheblichem Stemm- und Putzaufwand verbunden – deshalb setzen wir dort auf funkbasierte Systeme.

Funkkomponenten werden anstelle vorhandener Schalter, Steckdosen oder Thermostate eingesetzt oder ergänzt. Es müssen keine neuen Leitungen gezogen werden, was Schmutz, Aufwand und Kosten spürbar senkt.

Was sich gut nachrüsten lässt

Beleuchtung: dimmbare, schaltbare und per Zeitplan gesteuerte Lichtszenen. Rollläden und Jalousien: automatisch nach Uhrzeit oder Sonnenstand. Heizung: smarte Thermostate senken die Temperatur bei Abwesenheit und sparen Energie.

Dazu kommen Sicherheit (Tür-/Fensterkontakte, Kameras, smarte Türsprechanlagen) und die Bedienung per App oder Sprachassistent – alles Schritt für Schritt erweiterbar.

Worauf Sie achten sollten

Setzen Sie auf ein etabliertes, herstellerübergreifendes System (z. B. mit Matter-Unterstützung), damit Sie später nicht an einen einzigen Anbieter gebunden sind.

Fangen Sie mit einem Bereich an – etwa Licht oder Heizung – und erweitern Sie nach Bedarf. Wir beraten Sie, welche Basis zu Ihren Zielen passt, damit die Anlage mitwachsen kann statt zur Insellösung zu werden.

Häufige Fragen

Muss ich für Smart Home im Altbau Wände aufstemmen?

In der Regel nein. Funkbasierte Komponenten ersetzen vorhandene Schalter, Steckdosen und Thermostate, ohne dass neue Leitungen verlegt werden müssen.

Funktioniert das auch in einer Mietwohnung?

Viele funkbasierte Lösungen sind rückbaubar und damit auch für Mietwohnungen geeignet. Größere Eingriffe sollten Sie mit dem Vermieter abstimmen – wir sagen Ihnen, was ohne bauliche Änderung möglich ist.

Kann ich klein anfangen und später erweitern?

Ja, das ist im Altbau sogar der empfohlene Weg. Starten Sie mit einem Bereich wie Licht oder Heizung und bauen Sie das System schrittweise aus.

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