Aktualisiert am 25. Juli 2026
Bei einem Stromausfall im ganzen Haus klären Sie zuerst, ob nur Ihr Haushalt betroffen ist oder auch Nachbarn und Straßenbeleuchtung. Sind andere ebenfalls ohne Strom, liegt eine Netzstörung vor – dann hilft nur die Störungsmeldung beim Netzbetreiber. Betrifft es nur Ihr Haus, hat meist der FI-Schutzschalter oder die Hauptsicherung ausgelöst, und eine Elektrofachkraft sollte die Ursache prüfen.
Plötzlich ist alles dunkel – kein Licht, keine Geräte, der ganze Haushalt ohne Strom. Die entscheidende erste Frage lautet: Liegt es an Ihrer eigenen Elektroinstallation oder an einer Störung im Versorgungsnetz? Dieser Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch die Einordnung und zeigt, wer im jeweiligen Fall zuständig ist.
Erste Frage: nur Ihr Haus oder die ganze Straße?
Schauen Sie aus dem Fenster oder fragen Sie kurz bei Nachbarn: Ist auch dort der Strom weg, brennt die Straßenbeleuchtung nicht? Dann handelt es sich um eine großflächige Netzstörung, für die der Netzbetreiber zuständig ist – nicht Ihre Hausinstallation.
Sind ausschließlich Sie betroffen, während ringsum alles normal läuft, liegt die Ursache in Ihrem Haus – am Zählerschrank oder in der Installation. Nur dann ist ein Elektrofachbetrieb der richtige Ansprechpartner.
Wenn nur Ihr Haus betroffen ist
Prüfen Sie den Zählerschrank: Hat der FI-Schutzschalter (RCD) ausgelöst, schaltet er oft den gesamten Haushalt gleichzeitig ab. Legen Sie ihn einmal zurück auf „ein“.
Fällt der FI sofort wieder, liegt ein Fehlerstrom vor – häufig durch ein defektes Gerät. Schalten Sie alle Sicherungen ab, legen Sie den FI ein und schalten Sie die Stromkreise einzeln wieder zu, um den betroffenen Kreis zu finden.
Vor dem Zähler sitzen zusätzlich die Haupt- bzw. Vorsicherungen (SLS). Diese dürfen Sie nicht selbst manipulieren – hier ist ausschließlich die Elektrofachkraft oder der Netzbetreiber zuständig.
Wenn das ganze Viertel betroffen ist
Bei einer Netzstörung melden Sie den Ausfall über die Störungsnummer Ihres Netzbetreibers (in Köln ist das die Rheinische NETZGesellschaft). Die Nummer finden Sie auf Ihrer Stromrechnung oder der Website des Betreibers.
Warten Sie, bis die Versorgung wiederhergestellt ist, und vermeiden Sie es, in dieser Zeit große Verbraucher einzuschalten. Als Vorsorge für längere Ausfälle helfen Taschenlampen und eine Powerbank – Kerzen sind wegen der Brandgefahr die schlechtere Wahl.
Wann Sie einen Elektriker rufen sollten
Rufen Sie eine Elektrofachkraft, wenn nur Ihr Haus betroffen ist und sich der FI oder die Hauptsicherung nicht wieder einschalten lässt oder wiederholt auslöst – das deutet auf einen Fehler in der Installation hin.
Unser Kundendienst in Köln-Porz findet die Ursache mit Messgeräten und stellt die sichere Versorgung wieder her – auch in Rösrath, Troisdorf und Niederkassel. Dringende Störungen behandeln wir bevorzugt.
Häufige Fragen
Wie finde ich heraus, ob es eine Netzstörung ist?
Prüfen Sie, ob auch Nachbarn und die Straßenbeleuchtung ohne Strom sind. Ist das der Fall, liegt eine Netzstörung vor, die der Netzbetreiber beheben muss. Ist nur Ihr Haus betroffen, liegt die Ursache in Ihrer eigenen Installation.
Wen rufe ich bei einem Stromausfall an?
Bei einer großflächigen Netzstörung den Netzbetreiber (in Köln die Rheinische NETZGesellschaft) über dessen Störungsnummer. Ist nur Ihr Haus betroffen und der Fehler liegt in der Installation, ist ein Elektrofachbetrieb zuständig.
Was bedeutet es, wenn nur mein Haus keinen Strom hat?
Dann liegt die Ursache in Ihrer Hausinstallation – meist hat der FI-Schutzschalter oder die Hauptsicherung ausgelöst. Lässt sich der Strom nicht dauerhaft wiederherstellen, sollte eine Elektrofachkraft die Anlage prüfen.
Kommen Sie bei einem Stromausfall nach Porz und Umgebung?
Ja. Von unserem Standort in Köln-Porz aus sind wir mit kurzen Anfahrtswegen im gesamten rechtsrheinischen Umland im Einsatz – darunter Rösrath, Troisdorf und Niederkassel.
Fragen zu Ihrem Vorhaben?
Sprechen Sie uns an — wir beraten Sie persönlich und unverbindlich.